Ausstellungen

I. Werbephotographie 

„Das neue Braunkonzept 1955-1958“


Der Verbraucher soll informiert und nicht manipuliert werden. Er soll seine Kaufentscheidung aufgrund seriöser und sachlicher Information über das Produkt fällen. Das war ab 1954 die Idee der Fa. Braun in Frankfurt für ein Werbekonzept.
Die Brüder Arthur und Erwin Braun zusammen mit Dr. Fritz Eichler und der Hochschule für Gestaltung entwickelten ab 1954 ein neues Design-Konzept. Man wollte neue sachliche Radiogeräte bauen, die von den dunklen, hochglänzenden Apparaten und goldenen stoffbezogenen Lautsprechern Abschied nahmen. 1955 wurden die ersten Geräte in einem neuen sachliche Ausstellungsstand auf der Rundfunk-, Fernseh,- und Phonomesse in Düsseldorf präsentiert.
Hans Gugelot, Herbert Hirche und Wilhelm Wagenfeld waren die Designer der ersten Stunde, etwas später kam Dieter Rams dazu. Ich habe 1955 -1958 als Werbephotographin bei Braun das photographische Werbekonzept dazu entwickelt.

Man verzichtete auf ablenkende Effekte, einfarbige, helle Hintergründe waren gefragt. Indirektes gleichmäßiges Licht sollte dramatische Schatten vermeiden.
Gefragt waren druckreife Sachaufnahmen und Milieuaufnahmen in Schwarz-Weiß und Farbe. Klischeeretusche war verpönt. Die Beschränkung auf eine Fokussierebene ermöglichte das Abrücken vom Hintergrund um Schlagschatten zu vermeiden.
Auf der Interbau Berlin 1957 wurden ausschließlich Braun Geräte gezeigt wo man in einer entsprechenden Einrichtung die Radio- und Fernsehgeräte im „Stile unserer Zeit“ (ein Werbeslogan von Braun) darstellen konnte.
Auch auf der Expo in Brüssel 1958 wurden sie im Deutschen Pavillon präsentiert
Es war eine große Herausforderung, das Konzept umsetzen. Es war erfolgreich und hat neue Anstöße für Möglichkeiten in der Werbung gegeben.

Der Verbraucher soll informiert und nicht manipuliert werden. Er soll seine Kaufentscheidung aufgrund seriöser und sachlicher Information über das Produkt fällen. Das war ab 1954 die Idee der Fa. Braun in Frankfurt für ein Werbekonzept.
Die Brüder Arthur und Erwin Braun zusammen mit Dr. Fritz Eichler und der Hochschule für Gestaltung entwickelten ab 1954 ein neues Design-Konzept.
Man wollte neue sachliche Radiogeräte bauen, die von den dunklen, hochglänzenden Apparaten und goldenen stoffbezogenen Lautsprechern Abschied nahmen.
1955 wurden die ersten Geräte in einem neuen sachliche Ausstellungsstand auf der Rundfunk-, Fernseh,- und Phonomesse in Düsseldorf präsentiert.
Hans Gugelot, Herbert Hirche und Wilhelm Wagenfeld waren die Designer der ersten Stunde, etwas später kam Dieter Rams dazu. Ich habe 1955 -1958 als Werbephotographin bei Braun das photographische Werbekonzept dazu entwickelt.
Man verzichtete auf ablenkende Effekte, einfarbige, helle Hintergründe waren gefragt. Indirektes gleichmäßiges Licht sollte dramatische Schatten vermeiden.
Gefragt waren druckreife Sachaufnahmen und Milieuaufnahmen in Schwarz-Weiß und Farbe. Klischeeretusche war verpönt.
Die Beschränkung auf eine Fokussierebene ermöglichte das Abrücken vom Hintergrund um Schlagschatten zu vermeiden.
Auf der Interbau Berlin 1957 wurden ausschließlich Braun Geräte gezeigt wo man in einer entsprechenden Einrichtung die Radio- und Fernsehgeräte im „Stile unserer Zeit“ (ein Werbeslogan von Braun) darstellen konnte.
Auch auf der Expo in Brüssel 1958 wurden sie im Deutschen Pavillon präsentiert
Es war eine große Herausforderung, das Konzept umsetzen. Es war erfolgreich und hat neue Anstöße für Möglichkeiten in der Werbung gegeben.

II. Auf der Suche nach dem Bild

„Paris im Blick I ab 1954“

„Paris im Blick II ab 1958“


Die erste Reise nach Paris fand 1954 statt und war ein unvergessliches Erlebnis. Man brauchte noch ein Visum und eine Einladung.
Mir wurde der Zugang zu dieser Stadt durch die Familie Babinet ermöglicht, die nach dem zweiten Weltkrieg Völkerverständigung durch Taten verwirklichen wollte. Das heißt, die Eltern zogen sich am Quai du Louvre (gegenüber den Kolonnaden) auf ein Zimmer zurück und überließen den Rest einer großen Altbau Wohnung mit zusätzlichen 10 Mansardenzimmern der Kinder jungen Leuten aus aller Welt. Ich konnte kommen, wann ich wollte, ein Anruf genügte. So habe ich Paris und Frankreich mit dieser Familie erlebt, ich war nie ein Tourist. Ich hatte keine Eile, ich konnte diese Stadt auf mich wirken lassen. 

Konnte sie erlaufen und als junge Deutsche mit meiner Rollei entdecken. Heute würde man das „Street Photography“ nennen, aber meine Arbeit war weit entfernt vom zufälligen Augenblick. Ich bin um die Motive herumgeschlichen und habe unbemerkt in meinem Moment und Bildausschnitt abgedrückt.
Dabei wurde die Konzentration in fast allen Aufnahmen auf eine Fokussierebene zu meinem Bildmittel. Ab 1962 habe ich in Farbe photographiert.
Die Familie und diese Stadt haben meine Entwicklung wesentlich beeinflusst und ich empfinde heute noch großen Dank. Es hat mehrere Ausstellungen zu diesen Bildern gegeben.

Die erste Reise nach Paris fand 1954 statt und war ein unvergessliches Erlebnis. Man brauchte noch ein Visum und eine Einladung.
Mir wurde der Zugang zu dieser Stadt durch die Familie Babinet ermöglicht, die nach dem Zweiten Weltkrieg Völkerverständigung durch Taten verwirklichen wollte. Das heißt, die Eltern zogen sich am Quai du Louvre (gegenüber den Kolonnaden) auf ein Zimmer zurück und überließen den Rest einer großen Altbauwohnung mit zusätzlichen 10 Mansardenzimmern der Kinder jungen Leuten aus aller Welt. Ich konnte kommen, wann ich wollte, ein Anruf genügte. So habe ich Paris und Frankreich mit dieser Familie erlebt, ich war nie ein Tourist.
Ich hatte keine Eile, ich konnte diese Stadt auf mich wirken lassen. Konnte sie erlaufen und als junge Deutsche mit meiner Rollei entdecken. Heute würde man das „Street Photography“ nennen, aber meine Arbeit war weit entfernt vom zufälligen Augenblick. Ich bin um die Motive herumgeschlichen und habe unbemerkt in meinem Moment und Bildausschnitt abgedrückt.
Dabei wurde die Konzentration in fast allen Aufnahmen auf eine Fokussierebene zu meinem Bildmittel. Ab 1962 habe ich in Farbe photographiert.
Die Familie und diese Stadt haben meine Entwicklung wesentlich beeinflusst und ich empfinde heute noch großen Dank.
Es hat mehrere Ausstellungen zu diesen Bildern gegeben.

III. Inszenierte Photographien

„Die verschlossene Quelle“ 1992

Die Bilder des Themas „Die verschlossenen Quelle“ spielen in Bezug auf die Inszenierten Photographien als auch mit den Bildunterschriften mit Metaphern.
Die einzelnen Bilder und auch die Texte sind im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Kontex „entnommen“. Das heißt, sie sollen in erster Linie für sich selbst stehen.
Die Schaufensterpuppen, ihre Masken und Fragmente stellen dann in der Korrespondenz mit der Sprache ihre Sinnhaftigkeit zur Diskussion. Was sehen wir, was lesen wir, wie entsteht ein Bedeutungszusammenhang? Wie fremd oder wie vertraut sind uns die Fragmente aus dem „Hohe Lied“? Wie fremd oder vertraut können uns die bildlichen Fragmente in einem neuen Zusammenhang werden?

Die Bilder des Themas „Die verschlossenen Quelle“ spielen in Bezug auf die Inszenierten Photographien als auch mit den Bildunterschriften mit Metaphern.
Die einzelnen Bilder und auch die Texte sind im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Kontex „entnommen“. Das heißt, sie sollen in erster Linie für sich selbst stehen. Die Schaufensterpuppen, ihre Masken und Fragmente stellen dann in der Korrespondenz mit der Sprache ihre Sinnhaftigkeit zur Diskussion. Was sehen wir, was lesen wir, wie entsteht ein Bedeutungszusammenhang? Wie fremd oder wie vertraut sind uns die Fragmente aus dem „Hohe Lied“? Wie fremd oder vertraut können uns die bildlichen Fragmente in einem neuen Zusammenhang werden?

IV. „Body and Soul“ 1993

V. „Bewegung und Stillstand“ 

1. 1970-1996

2. 2009-2014

VI. Ausstellungsbeteiligungen

Oktober 2019
Braun Ausstellung: frühe Photographie 1955-1958.
Museum für Design. Hangzhou China

Oktober 2019
„Paris im Blick”, 1000 Wirklichkeiten 100 Jahre Deutsche Akademie/GDL
Deichtorhallen Hamburg

3. Oktober- 20. Oktober 2005
„Brandenburger Tor – Symbol und Abstand“ 1991
Sonderausstellung zum Tag der Einheit Rodolfo – arte y communicacion- Galerie * Rochstrasse 4, D-10178 Berlin

Einzelausstellungen (Auswahl)

30.September 2010 – 28. März 2011:
„Bewegung und Stillstand“ I – Photoarbeiten 1954-2010
Fliedner Klinik Berlin – Markgrafenstraße 34 und Charlottenstraße 65; 10117 Berlin
Photoarbeiten 1954 – 2010.
Verschiedene Themengruppen der Ausstellung
1. „Brandenburger Tor – Symbol und Abstand“ : 1991/ 2002/ 2006
2. „Die verschlossene Quelle“ 1986/ 1991/ 1992/ 1997/ 2008
3. „Bewegung und Stillstand I“. 1970/1982/1986/1994
4. „Bewegung und Stillstand II“ 2009/2010/2013
5. „Body and Soul“ 1999-2014

16. Januar – 6. Februar 2005
„Body and Soul” Photoarbeiten 1991-1999
Rodolfo – arte y communicacion- Galerie * Rochstrasse 4, D-10178 Berlin

12. Juni – 26. Juni 2005
„Virtuelle Emotionen – Fotoarbeiten”
Berliner Salon: Nina Geccelli * Flensburger Str. 5, D-10557 Berlin

21. Februar – 10.März 2003
„Paris” – Fotoarbeiten 1954-1968″
Galerie: Margit Bernard * Gertrudenstr. 10, D-50667 Köln

10. Oktober – 14. November 1999
„Body and Soul”- Photographien 1991-1999
Monat der Photographie im Ruhrgebiet Galerie für Malerei, Fotografie, Skulpturen: kompromißlos * Kirchstrasse 8, D- Dinslaken

20. Februar – 14. März 1997
„Paris im Blick” Photographien 1954-1996
Rheinische Landes-und Hochschulklinik für Allgemeine Psychiatrie * Virchowstr.174, D-45147 Essen

3. November – 20. Dezember 1996
„Paris im Blick” Photographien 1954-1996
Galerie für Malerei, Fotografie, Skulpturen: kompromißlos * Briener Strasse 45, D-47533 Kleve